Schüleraustausch Kanada

Schüleraustausch Kanada – Ein Jahr in Amerika

Kanada als Ziel steht schon einmal fest. Nun steht jedoch noch die grundsätzliche Entscheidung zwischen einer öffentlichen Schule (Schüleraustausch Kanada Aufenthalt) und einem (meist privaten) Internat in Kanada an. Hier also eine kleine Entscheidungshilfe.

Öffentliche Schule – Schüleraustausch Kanada

Fächervielfalt und Schulleben

Kanadische Schulen und ihre Angebote sind stark von der jeweiligen Provinz abhängig, sodass es sich hier lohnt, sich genau zu informieren und sich auch durch eine erfahrene Agentur beraten zu lassen, um eine passgenaue Schule zu finden. Grundsätzlich ist das Fächerangebot aber wesentlich bunter als an deutschen Gymnasien, denn hier finden sich auch (anderen Fächer ebenbürtige) Kurse wie Fotografie oder Krafttraining. Daher lohnt es sich, sich intensiv mit den 70 angebotenen Kursen auseinanderzusetzen.

Sicherlich eine interessante Erfahrung ist auch das Miteinander von Lehrer und Schülern, das in Kanada von vielen deutschen Schülern als freundlicher, freundschaftlicher und herzlicher beschrieben wird. Die Lehrer bieten zudem noch extra Nachhilfe an, um sicherzustellen, dass alle Schüler den Stoff verstehen können. Trotz aller Lockerheit und Hilfsbereitschaft sind Respekt und Disziplin jedoch die Eckpfeiler kanadischer Schulen, sodass diese unbedingt eingehalten werden müssen.

Zusätzlich zu den unterrichtlichen Angeboten haben viele Schulen weitere Aktivitäten, die am Nachmittag stattfinden und die viele Schüler wahrnehmen, um die begehrten Stipendien an den kanadischen Universitäten zu ergattern. Für Austauschschüler ist dies eine tolle Möglichkeit, um noch mehr Mitschüler kennen zu lernen und Teil der Schulgemeinschaft zu werden- und natürlich, um einen (sportlichen) Ausgleich zum Schulalltag zu haben.

Außerunterrichtliches Leben – Schüleraustausch Kanada

Eine öffentliche Schule bei einem Schüleraustausch in Kanada zu besuchen, bedeutet zeitgleich, in einer kanadischen Familien zu leben: Daraus können lebenslange Bindungen und Freundschaften entstehen und man erlebt hautnah, wie dort der Alltag funktioniert und erhält somit einen wesentlich tieferen Einblick in die kanadische Kultur und Lebensweise. Womöglich findest du hier deine zweite Familie! Andererseits kann es auch passieren, dass dieses Experiment, in einer fremden Familie zu leben, scheitert, sodass die Erfahrung dadurch getrübt wird.

Wenn jedoch alles klappt, ist man wesentlich freier in seiner Freizeitgestaltung und kann auch außerhalb der Schule viele Städte und Gegenden Kanadas (und- je nach Lage- der USA) erkunden und dieses Auslandsjahr auch zum Reisen nutzen. Einige Schüler entscheiden sich übrigens auch, nur 3-4 Monate an einem Schüleraustausch teilzunehmen, was an einer öffentlichen Schule eher ermöglicht wird als an einem Internat, da es hier gern gesehen ist, dass alle gemeinsam das Schuljahr beginnen und beenden.

Kanadisches Internat

Fächervielfalt und Schulleben

Auch an kanadischen Internaten fallen die Fächervielfalt und die individuelle Förderung auf, teils sogar in noch höherem Maße als an den staatlichen Schulen. Außerdem gibt es hier spezielle Kurse, um aufs internationale Abitur hinzuarbeiten, sodass die berufliche Förderung und Spezialisierung hier bereits in hohem Maße integriert sind und auch die Internationalisierung ausgeprägter ist. Insofern liegt der Schwerpunkt hier sicherlich noch mehr auf der akademischen Komponente.

Gerade an kanadischen Internaten gibt es jedoch auch ein reichhaltiges Sportangebot, das teils auch exotischere und exklusivere Sportarten beinhaltet, als jenes an staatlichen Schulen. Auch hier ist Exzellenz ein Qualitätsmerkmal, das für die Eltern der Schüler ein Faktor bei der Entscheidung ist.

Außerunterrichtliches Leben – Internate Kanada

Internatsschüler sind weniger frei in ihrer Tagesgestaltung, da sie im Internat einen klar strukturierten Ablauf haben, der es ermöglicht, Disziplin und Ordnung zu wahren und die Schüler optimal zu fördern. Für freiheitsliebende Jugendliche ist dies jedoch eine große Herausforderung und ihnen ist unter der Woche weniger Gestaltungsspielraum geboten als am Wochenende, wenn sie mit Erlaubnis und meist in kleineren Gruppen Ausflüge unternehmen können. Insofern haben auch Internatsschüler die Gelegenheit, Kanada kennenzulernen.

Für sie zählen jedoch die Kontakte zu den Mitschülern als Ersatzfamilie als fixer Anker zum Internatsleben. Hier entstehen häufig lebenslange Freundschaften und viele Internate betreiben auch exklusive Alumni-Clubs, in denen karriereförderliche Kontakte hergestellt werden.

Fazit – Internat oder Schüleraustausch Kanada

Grundsätzlich ist die Entscheidung zwischen öffentlicher Schule und Internat eine Werte- und Zielfrage, denn diese entscheiden über die gewählte Form des Auslandsaufenthalts- ebenso wie die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel. Aus sprachlicher Sicht wird dieser Aufenthalt in egal welcher Form Früchte tragen und auch der Einblick in die kanadische Kultur wird bei beiden Varianten nicht zu kurz kommen. Internate bieten sicherlich eine besondere Ausrichtung für die Karriere, während an den öffentlichen Schulen der kanadische Alltag präsenter ist.

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